Allgemeine Hinweise zum Kauf und Gebrauch von Sonnensegel und Zubehör-Produkten

Bitte beachten Sie, dass unsere Gewährleistung nur für unsere sorgfältig gefertigten, qualitätsgeprüften Sonnensegel gilt. Eine Gewährleistung für die Einsatzfähigkeit oder deren Belastbarkeit am jeweiligen Anbringungsort geben wir nicht. Dies gilt in besonderem Maß für die Windbelastbarkeit oder das Ablaufverhalten von Regenwasser.

  • Unsere Sonnensegel dürfen weder über Grillstellen, noch über sonstigen Feuerstellen installiert werden.
  • Unsere Sonnensegel bieten ausreichende Robustheit, um von Frühling bis in den Herbst hinein für Regen- und Sonnenschutz zu sorgen. Erst für den Winter müssen sie abgehängt und zum Überwintern ins Haus geholt werden.
  • Achten Sie bei der Installation wasser- und luftdurchlässiger Sonnensegel aus HDPE auf ein Gefälle, das mindestens 14% betragen sollte. Regendichte PES-Sonnensegel benötigen dagegen ein Gefälle von mindestens 25%. So sorgen Sie für den optimalen Ablauf von Regenwasser. Richten Sie Ihr Sonnensegel so aus, dass das Wasser über eine der Ecken abgeleitet wird, nicht über eine Segelkante.
  • Beobachten Sie die Witterung genau, um Ihr Sonnensegel vor Beschädigung zu schützen. Starkregen ab 25 Liter pro Quadratmeter und Stunde erfordert ein sofortiges Einholen des Sonnensegels. Auch bei Hagel und Schnee sollte das Sonnensegel abgehängt werden. Ab Windgeschwindigkeiten bis zu 61km/h bzw. Windstärke 7 müssen sowohl unsere Sonnensegel als auch Sonnensegel anderer Hersteller, die mit unserem Befestigungsmaterial angebracht sind, eingeholt werden. Damit dies schnell und unkompliziert möglich ist, bieten wir praktische Befestigungslösungen, wie höhenverstellbare Gleitschienen, Umlenkrollen und Segelspanner. Damit ist das Einholen unkompliziert mit ein paar Handgriffen möglich.
  • Wählen Sie die Befestigungslösung für Ihr Sonnensegel immer passend zum Material, in dem sie eingebaut wird. Nur so stellen Sie sicher, dass Ihr Sonnensegel ausreichend stabil an der Wand befestigt ist. Wir bieten dazu eine umfassende Auswahl an Befestigungslösungen, sowohl für Mauerwerk, Beton, Sandstein und WDVS-Dämmungen, als auch für Gebäude in Holzständerbauweise und weitere.
  • Achten Sie beim Installieren Ihres Sonnensegels darauf, dass es berührungsfrei hängt und auch bei Windbewegung nirgendwo anstößt oder kratzt. Durch die Reibung kann das Sonnensegel dauerhaften Schaden nehmen.
  • Starten Sie mit der Installation Ihres Sonnensegels, indem Sie einen Plan der gesamten Anlage erstellen. Jede Befestigung wird separat installiert, sodass die Sonnensegel-Anlage Schritt für Schritt entsteht. Bevor Sie Betonfundamente erstellen, legen Sie das Sonnensegel so aus, wie es in gespanntem Zustand aufgehängt werden soll. So lassen sich die Positionen rechtzeitig korrigieren. Bitte beachten Sie dazu auch die Informationen in unserer Montageanleitung.
  • Achten Sie auf eine straffe, faltenfreie Spannung Ihres Sonnensegels, um maximalen Schatten zu gewinnen und der Wassersackbildung vorzubeugen. Fertigungsbedingt sind kleine Wellen an den Sonnensegel-Ecken möglich. Sie führen zu keinerlei Funktionsbeeinträchtigung.
  • Eine Größenabweichung von maximal 3% vom genannten Maß ist bei Sonnensegeln aus Gründen der Fertigung durchaus möglich. Zur Bestimmung der genauen Größe spannen Sie Ihr Sonnensegel und messen Sie den Abstand der Segelösen zueinander. Weil Sonnensegel konkav geschnitten werden, ist das Messen von Öse zu Öse am präzisesten.
  • Farbdarstellungen können am Bildschirm leicht abweichen. Selbstverständlich senden wir Ihnen auf Wunsch ein Stoffmuster Ihrer gewählten Sonnensegel-Farbe zu.
  • Neu aufgehängte Sonnensegel sollten in der ersten Zeit gerade bei leichtem Wind oder Regenfall sorgfältig kontrolliert werden. So vergewissern Sie sich, dass das Sonnensegel fachgerecht montiert ist und finden Stellen, die nachjustiert werden sollten, besonders schnell.
  • Ratsche und Winsch eignen sich prinzipiell zum Spannen eines Sonnensegels. Da sie jedoch eine extrem große Übertragung von Zugkräften ermöglichen, sollten Sie diese Spannmethoden jedoch sehr vorsichtig einsetzen. Üben Sie zunächst nur sachten Zug aus, um Befestigungselemente oder das Sonnensegel zu schonen. Wesentlich schonendere, für Sonnensegel besser geeignete Befestigungs- und Spannhilfen erhalten Sie direkt bei uns im Shop.
  • Tropfendes Wasser an den Nähten neuer Sonnensegel ist bei frisch installierten Segeln durchaus üblich. Dieses Tropfen vermindert sich im Lauf der Zeit von selbst.

Hinweise zu unseren höhenverstellbaren Masten und zur Sicherheitsklemme CL257


  • Wenn Sie für Ihre Sonnensegel-Anlage eine Sicherheitsklemme nutzen, sollten Sie etwa 5 bis 10 cm unterhalb der Klemme einen Knoten in das Tau machen. So verhindern Sie, dass das Sonnensegel unkontrolliert flattert, falls sich die Sicherheitsklemme bei starker Windlast löst. Der Knoten im Tau stoppt es an der Umlenkrolle oder am Gleitschlitten und erleichtert Ihnen beim erneuten Aufspannen die Arbeit wesentlich.
  • Achten Sie beim Montieren Ihres Sonnensegels darauf, dass der Abstand zwischen Sonnensegel und der Befestigung nicht mehr als 150cm beträgt.
  • Beachten Sie, dass eine Autorelease-Sicherheitsklemme nicht als Schutz vor Sturm eingesetzt werden kann. Bei Windgeschwindigkeiten ab Windstärke 7 sollten Sie das Sonnensegel stets abhängen.

Hinweise zu unseren Bodenhülsen und Masten


  • Bereits bei der Planung Ihrer Sonnensegel-Anlage sollten Sie beachten, dass an den Ecken, an denen Masten eingesetzt werden, sich die Masthöhe um die Tiefe Ihrer Bodenhülse vermindert.
  • Installieren Sie Sonnensegelmasten stets in einem 10°-Winkel weg von der Zugrichtung, um optimale Stabilität zu erhalten.
  • Bitte beachten Sie, dass wir ausschließlich Empfehlungen für Masten geben können, die mit einem Sonnensegel mit umlaufendem Gurtband genutzt werden. Für Sonnensegel, die über ein umlaufendes Drahtseil verfügen, können wir keine Empfehlungen aussprechen. Gerne stehen wir Ihnen für alle Fragen rund um unsere Sonnensegel zur Verfügung.